168. Knaben und 182. Mädchenschule
Die Schule am Stephan-Platz, erbaut 1892-94, war einer der letzten Bauten Blankensteins (Stadtbaurat für den Bereich Hochbau von 1872-1896). Auffallend "die sehr reich gestaltete Fassade mit farbigen Majolikareliefs über den Fenstern im zweiten Geschoss".
Der Gebäudekomplex war einer der größten Schulbauten Berlins. Wie die meisten dieser Schulkomplexe beherbergte er mehrere Schulen: die 168. Knaben- und 182. Mädchen-Schule sowie die 189. Schule für katholische Knaben und Mädchen.
Ebenfalls typisch für Berliner Schulbauten: hinter der auf teurem Baugrund gelegenen und darum schmalen Fassade zur Straße ein weitläufiges Areal in der Tiefe des Blockes rund um einen großen Schulhof: Der Schulkomplex zog sich hin bis zur Quitzowstraße. In dem hier gelegenen Bau befanden sich im Kellergeschoß die ersten Schulbrausebäder Berlins. Dieser Bauteil wurde im 2. Weltkrieg zerstört.
Im mittleren und unteren Bild sehen Sie das berühmte "Cafè Achteck", das im Jahr 2001 restauriert wurde-



