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Ziele wurden in 6 Bereichen formuliert:

1. Basiskompetenzen

2. Jahrgangsrahmen-
     themen

3. Grammatik

4. Rechtschreibung

5. Bewertung

6. Hausaufgaben

DEUTSCH Klassen 7-10: Schul- und Arbeitsprogramm (Übersicht)

Der Deutschunterricht mit seinen Inhalten ist das Kernfach (Prioritätsfach) der Schule. Zentrale Lernbereiche sind dabei das adäquate Sprechen, Lesen, Schreiben und Hören/Sehen.
Die deutsche Sprache dient in zweierlei Hinsicht als Grundlage der Verständigung und des Verstehens, in dem erstens Informationen durch Hören/Sehen und Lesen sinnentnehmend aufgenommen werden und in dem man sich präzise und situationsangemessen in mündlicher und schriftlicher Form - möglichst fehlerfrei - ausdrücken kann, um Tatsachen, Meinungen, Wünsche, etc. darzustellen.

Es wurden sechs Ziele formuliert:

1. Basiskompetenzen

Beherrschen aller Basiskompetenzen des Faches Deutsch durch alle Schüler am Ende der 10.Klasse auf dem Hauptschul - Zensierungsniveau „ausreichend"(H4); Realschüler entsprechend ihrem Niveau (R4). Gymnasialschüler auf R 2-3 Niveau).
Basiskompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten (Fachinstrumente) in den Bereichen des Schreibens, Sprechens, Lesens und Hörens/Zuhörens (Sehens; Medien). Dazu werden die Basiskompetenzen ständig wiederholt. Für die 7./8. Klasse und für die 9./10. Klasse sind folgende Basiskompetenzen zu erreichen :

7. /8. Klassen 

1. Form
2. Stellungnahme
3. Nachschlagen
4. Gruppendiskussion
5. Sachtextbearbeitung
6. Kurzvortrag
7. Inhaltsangabe
8. Bericht
9. Gegenstandsbeschreibung
10. Vorgangsbeschreibung
11. Nicht lineare Texte  

9./10. Klassen

1. Vertiefung der Basiskompetenz „Inhaltsangabe"
2. Vertiefung der Basiskompetenz „Berichten" (Praktikumsbericht)
3. Vertiefung der Basiskompetenz „Kurzvortrag" zu einem Vortrag/Referat
4. Charakterisierung
5. Vertiefung der Basiskompetenz "Nicht lineare Texte" à Standardisierte Texte
a) Geschäftsbriefe
b) Lebenslauf
c) Bewerbungsschreiben
6. Protokollieren (Verlaufsprotokoll - Ergebnisprotokoll)
7. Erörtern
a) einfache/kontroverse Erörterung
b) textbezogene Erörterung
8. Textinterpretationen
a) Gedichte
b) andere literarische Formen (Kurzgeschichte, Roman)

2. Jahrgangsrahmenthemen

Ein minimaler, abgestimmter Katalog von Jahrgangsrahmenthemen ist in den Klassenstufen abgestimmt, der jeweils verbindlich ist.

Sprachlich – literarische Inhalte
7. /8. Klassen

2.1 Sprechen (Kommunikative Sprechsituationen in und außerhalb des Unterrichts)
2.1.1. Gedicht (Ballade)
2.1.2 Hörspiel
2.2. Schreiben
2.2.1. LK – Sätze (Sprachlicher Ausdruck)
2.2.2. Stilübungen zur Verbesserung des Ausdrucks
2.2.3. Schreibtalentwettbewerb
2..2.4. Fantastische Geschichten
2.3.* Lesen
2.3.1. Wochenlesen
2.3.2. Kurzgeschichten, Erzählungen, Texte anderer Kulturen
2.3.3. Jugendroman
2.3.4. Lesestunde/Lesetagebuch
2.3.5. Differenzierte Texte (nach Lesekompetenzstufen)**

9./10. Klassen

2. Sprachlich – literarische Inhalte
2.1 Sprechen
2.1.1. Gedicht
2.1.2. Vortrag (Präsentation)
2.2. Schreiben
2.2.1. LK – Sätze (Sprachlicher Ausdruck)
2.2.2. Stilübungen zur Verbesserung des Ausdrucks
2.2.3. Standardisierte Texte (siehe Basiskompetenz 5)
2.3.* Lesen
2.3.1. Wochenlesen
2.3.2. min. zwei Bücher zu Hause
2.3.3. Differenzierte Texte (nach Lesekompetenzstufen)**
*Zu 2.3. Lesen:
Die Priorität in den Schuljahren 2006/2007 und 2007/2008 hat „das Lesen", d.h. die Erstellung von differenziertem Lesematerial für alle Schüler. Dafür wurde ein „Lesekompetenzstufen-modell" für die HvS entwickelt, nach dem differenziertes „Lesematerial" zur Verfügung gestellt wird.

**Lesekompetenzstufen

3. Grammatik:

Der Grammatikunterricht soll die Schüler befähigen, sprachlich einwandfreie Sätze zu formulieren: Grundlegende Fähigkeiten sollen mit dem Ziel aufgebaut werden, sich in verbalen und textlichen Anwendungssituationen angemessen, d.h. sprachlich richtig und sicher ausdrücken zu können.
Grundlegung in 7/8 (Wortarten, etc.) durch regelmäßige TÜF-Übungen in der Woche. Zunächst Orientierung an Verbesserung der Rechtschreibung.
Weiterentwicklung in 9/10 (Satzarten) in meist epochalen Phasen.
H4/R4/R2 Niveaus sind festgelegt.

4. Rechtschreibung:

Ziel ist die Verbesserung der Rechtschreibleistungen in allen Testdiktaten und allen weiteren Texten (Deutsch und andere Fächer) von Klasse 7 - 10:
Gezielte Übungen im TÜF-Band.
Individuelle und allgemeine Fehlerschwerpunkte werden bearbeitet.
Einsatz der Lernkartei und Wortlisten bzw. Rechtschreibprogramm für besonders starke Schüler in 9/10
H4/R4-Bewertungs- und Analysefestlegung.
Kontrolldiktate zu festgelegten Zeitpunkten als Vergleichsdiktate für einen Jahrgang.

5. Bewertung/Zensierung:

Bewertungen/Zensierungen der Leistungen erfolgen abgestimmt, einheitlich nach Kriterien und sie sind transparent für alle Beteiligten (Nachvollziehbarkeit).
Die Leistungskontrollen können in vielgestaltigen Formen vorgenommen werden:
Erprobung neuer zusätzlicher Bewertungsmodi wie Portfolio, PA- und Gruppentests
Merkmalsorientierte Bewertungen: weniger/keine Ziffernzensuren (außer Zeugnis)

6. Hausaufgaben:

Hausaufgaben dienen dem Üben, Vertiefen und Ergänzen von Themen. Sie müssen selbstständig zu bewältigen sein.
Sie sind auf der Jahrgangsebene abgestimmt bezgl. Inhalt, Umfang und Bewertung.
In diesem Sinne sind sie transparent.
Hausaufgaben sind im Rahmen einer Ganztagsschule überflüssig. Im Halbtagsschulbetrieb können die Schüler wählen, ob sie die Hausaufgaben zu Hause oder in der Schule erledigen. Werden Hausaufgaben nicht erledigt, besteht die Pflicht, sie in Förderstunden der Schule anzufertigen (Wahlmodell).