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Präambel

Die Angebote der Arbeitsagentur Berlin Mitte zur Berufsorientierung an der Heinrich von Stephan Oberschule:

Schulspezifisches Berufsorientierungskonzept

Der betreuende Berufsberater erstellt mit der Schule ein schulspezifisches Berufsorientierungskonzept unter Einbeziehung und Initiierung von Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung nach §33 SGB III.

Die abgestimmte Schulkonzeption bedarf der Schriftform und ist jährlich zu aktualisieren.

Der Berufsorientierungsprozess soll in enger Absprache mit  der Schule am Berufswahlpass orientiert werden. Über §33 SGB III kann  ein schulisches oder bezirkliches Berufswahlpassprojekt  realisiert werden, um die Arbeit der Berufsorientierung mit dem Berufswahlpass zu strukturieren und zu verstetigen.  
Der Berufswahlpass kann als Steuerungsinstrument dienen. er ist persönlicher Begleiter durch die gesamte Phase der Berufwahl und wirkt als Instrument zur Förderung der Lernfähigkeit und zur Planung, Dokumentation und Steuerung des Übergangs in die Berufs -und Arbeitswelt.
Schülerinnen und Schüler Lernen eigenverantwortlich zu organisieren sich ihr Kompetenzprofil bewusst zu machen, die erworbenen Kompetenzen auszuwerten und zu dokumentieren.
Der gemeinsame  Berufsorientierungsprozess von Schule und Beratungsfachkraft und Berufswahlpassprojekt sollte Ende der 8.Klasse folgende Teilziele /Qualifikationen erreicht haben
- ein individuelles Kompetenzprofil(Stärken/Schwächen) und auf seiner Basis ein Wegeplan
  (Möglichkeit Potentialassessment)
- Grundinformationen über wesentliche Berufsfelder und die Voraussetzungen für eine
  Ausbildung in diesen sind den Jugendlichen bekannt.
- die Fähigkeit, selbst kleinere Erkundungen im Arbeitsleben durchzuführen und dies zu 
  dokumentieren, ist belegt
- Entwicklung von ersten eigenen , mit den Eltern und der Berufsberatung besprochenen 
  Vorstellungen über ihren Wunschberuf als Basis für folgende Schritte im
  Berufswahlprozess
Am Ende der 9.Klasse sollen folgende Teilziele/Qualifikationen erreicht sein
- das eigene Berufsziel muss in einem gezielten Praktikum erprobt sein( Möglichkeit über 
  §33 Projekte mit Arbeitgebern/Träger zu initiieren)
- Regional vorhandene betriebliche Ausbildungsmöglichkeiten sind erkundet, auf die
  Realisierbarkeit überprüft
- ein Bewerbertraining, in dem die Jugendlichen die Fähigkeit erwerben, aussagekräftige
  Bewerbungsunterlagen fehlerfrei zu erstellen (und ein Vorstellungsgespräch erfolgreich
  zu bestehen), ist erfolgreich abgeschlossen(Möglichkeit Bewerberseminar etc)
- erkennen der Wichtigkeit beruflicher Schlüsselqualifikationen
Am Ende der 10.Klasse ist die individuelle Eignung für den angestrebten Beruf in einem Praktikum erprobt oder bescheinigt worden. Das Bewerbungsverfahren ist erfolgreich abgeschlossen, die eventuelle Zusage des aufnehmenden Betriebes liegt vor, Jugendliche und Betriebe sind über die Möglichkeiten von ausbildungsbegleitenden Hilfen informiert. Oder es ist, auch für den Fall dass das Bewerbungsverfahren nicht erfolgreich ist, eine alternative Planung für den weiteren Bildungsweg entwickelt und umgesetzt worden.

Angebote für Schüler

Der Lernort Schule ist dabei von besonderer Bedeutung,  weil hier Schülerinnen und Schüler flächendeckend erreicht werden können
Die Berufswahl ist ein länger dauernder Prozess. Daher ist es sinnvoll, in Schulbesprechungen vor allem allgemein interessierende, generelle Informationen zu übermitteln, wie (Mindeststandard)
- Beratungsangebote der Agentur für Arbeit Berlin Mitte
- Vorstellung des Ansprechpartners
- Selbstinformationsangebote
- grundsätzliche schulische und berufliche Bildungs- und Ausbildungswege
- zu beachtende Termine  (Bewerbungsfristen)
- grundsätzliches Vorgehen bei der Berufs -und Studienwahl
- finanzielle Hilfen

Mindestangebot

- in  der vorletzten und letzten Klasse jeweils eine Stunde Schulbesprechung in der 
  Schule  und eine Schulbesprechung im BIZ für die 9.Klassen
- monatliche Sprechzeiten in der Schule für individuelle Kurzberatungen ( maximal 15
  Minuten)

Ergänzende Angebote

- weitere themenfeldbezogene Veranstaltungen  u.a. Vorträge, Seminare, Projekttage , 
  Betriebsbesuche (z.B.Veranstaltungsreihen im BIZ)

Angebote für Lehrer

Je zielorientierter  die allgemeine Berufswahlvorbereitung durch die Schule erfolgt, je gezielter kann die Unterstützung durch die Berufsberatung sein.
Dieses Ziel ist nur durch bestmögliche Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern zu erreichen. Je Halbjahr nimmt der Berufsberater an einer Teamsitzung der 9.Klassen und 10-Klassen teil.

Mindestangebot

- Durchführung eines Schuljahresauftaktgespräches mit der Schulleitung und /oder  den
  verantwortlichen Lehrkräften und die Dokumentation der Inhalte

Angebote für Eltern

Eltern üben einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder aus. Es ist daher wichtig, Ihnen die Bedeutung der Berufswahlentscheidung zu verdeutlichen und sie in den Berufswahlprozess einzubeziehen.

Mindestangebot

- Beteiligung an Elternabenden in der letzten und vorletzten Klasse nach Bedarf
  Ergänzende Angebote
- Beteiligung an Elternsprechtagen der Schulen in den 9. und 10.Klassen